Charkiw

Charkiw

Die wichtigsten Fakten

Charkiw (oder russisch Charkow) ist mit 1,4 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt der Ukraine. Sie liegt etwa 500 km östlich von Kiew an der Mündung des Flüsschens Charkiw in den Lopan, der innerhalb des Stadtgebiets wiederum in den Udy mündet. Bis zur russischen Grenze sind es von hier aus nur noch etwa 40 km.

Im 17. Jahrhundert gegründet, sollte die Stadt der Verteidigung des südlichen Rands des Russischen Reiches dienen, später wurde sie zu einem bedeutenden Industrie- und Wissenschaftszentrum. Wegen der vielen jungen Leute, die hier studieren, wird Charkiw bisweilen auch als die „Studentenhauptstadt“ der Ukraine bezeichnet. Mancher betrachtet sie auch als Hauptstadt des russischsprachigen Landesteils.

Wer sich für die sowjetische Avantgarde begeistern kann, für den ist Charkiw ein Muss. Die Stadt ist voller konstruktivistischer Architekturdenkmäler, auch wenn die Zerstörungen des Krieges und der nicht stilgetreue Wiederaufbau einiges zunichte gemacht haben.

Geschichte

„7138 Jahre nach Erschaffung der Welt“ (oder 1630 nach Christus) begann einer alten Urkunde zufolge die Besiedlung des Orts, an dem eine Festung die Südgrenze des Russischen Reiches sicherte. Andere Quellen sprechen vom Jahr 1651 oder 1653. Die Siedler sollen „Kleinrussen“ (so nannte man damals die Ukrainer) gewesen sein, die vom Dnepr kamen und vor den Bürgerkriegswirren infolge des Chmelnyzkyj-Aufstands flohen. Um die Entwicklung der strategisch wichtigen Stadt zu befördern, gewährte Zar Alexei den Bewohnern Steuervergünstigungen.

Mit der Expansion Russlands bis ans Schwarze Meer ging die strategische Bedeutung Charkiws weitgehend verloren. Demgegenüber wuchs die Bedeutung als Zentrum des Handwerks und Handels, später auch der Industrie und der Wissenschaft. 1765 wurde Charkiw zur Hauptstadt des gleichnamigen russischen Gouvernements erhoben.

Mit der Gründung der Universität im Jahr 1805 begann der Aufstieg der Stadt zu einem wichtigen Wissenschaftsstandort und zu einem intellektuellen Zentrum der revolutionären Bewegung. Am 1. Mai 1900 fand hier die erste Maidemonstration in Russland statt. Die Industrialisierung führte zu einem rasanten Bevölkerungswachstum. Lebten um 1800 nur etwa 10.000 Menschen in der Stadt, waren es 100 Jahre später knapp 200.000.

Die Februarrevolution 1917 in Charkiw

Die Februarrevolution 1917 in Charkiw

1917 übernahmen die Bolschewiki die Macht in Charkiw, wurden jedoch 1918 kurzzeitig von deutschen Truppen vertrieben. Nach der Rückeroberung wurde die Stadt zur Hauptstadt der neugegründeten Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik. Die Charkiwer Bevölkerung, die durch starke Zuwanderung aus dem russischen Kernland schon damals überwiegend russischsprachig war, galt den neuen Machthabern als zuverlässiger als die Kiews, wo es viele Anhänger einer ukrainischen Unabhängigkeit gab.

Anfang der Dreißigerjahre wütete in der Ukraine der sogenannte „Holodomor“, eine verheerende Hungersnot. Charkiw war davon besonders stark betroffen. 45.000 Menschen verhungerten in der Stadt. 1934 verlor sie den Status als Hauptstadt der Ukrainischen Sowjetrepublik an Kiew.

1941: Deutsche Soldaten im zerstörten Charkiw

1941: Deutsche Soldaten im zerstörten Charkiw
(Quelle: Bundesarchiv, Bild 183-L20721 / Herber / CC-BY-SA 3.0)

Im Oktober 1941 wurde Charkiw von deutschen Truppen erobert. Die meisten jüdischen Einwohner wurden ermordert, andere wurden zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt. Die Rote Armee unternahm im Mai 1942 einen erfolglosen Versuch, die Stadt zurückzuerobern. Im Februar 1943 zogen sich die Deutschen zunächst zurück, kamen jedoch schon einen Monat später wieder. Zur endgültigen Befreiung Charkiws kam es am 23. August 1943.

Der Verfassungsplatz (damals Platz der Sowjetischen Ukraine) in den 1980er Jahren

Der Verfassungsplatz (damals Platz der Sowjetischen Ukraine) in den 1980er Jahren
(Quelle: Wikimedia Commons / L. P. Dschepko)

Nach dem Krieg begann der Wiederaufbau der Stadt, über die die Front mehrfach hinweggerollt war. Das rasante Bevölkerungswachstum setzte sich fort. Schon 1960 wurde die Millionenmarke erreicht. 1974 eröffnete die örtliche Metro. Charkiw war nach Moskau und Leningrad das bedeutendste Industrie- und Wissenschaftszentrum in der Sowjetunion.

Nach dem Zusammenbruch des realsozialistischen Vielvölkerstaates bekam auch die Industriestadt Charkiw die Folgen der massiven Wirtschaftskrise zu spüren. Erstmals seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs sank die Bevölkerungszahl – 150.000 Menschen verließen bis 2008 die Stadt. Seitdem ist die Einwohnerzahl halbwegs konstant geblieben.

In der unabhängigen Ukraine ist Charkiw ein wichtiges kulturelles Zentrum des russischsprachigen Landesteils. Auf den Höhepunkten der innenpolitischen Auseinandersetzungen in der Ukraine, während der „Orangenen Revolution“ 2004/5 und der „Revolution der Würde“ 2014/15 gab es Überlegungen von Revolutionsgegnern, die Stadt wieder zur ukrainischen Hauptstadt oder zur Hauptstadt einer ostukrainischen Autonomieregion zu machen.

Trotz prorussischer Proteste im Zuge der Ukrainekrise konnten prorussische Separatisten in Charkiw – anders als in Donezk und Luhansk – letztlich nicht Fuß fassen.

Sehenswürdigkeiten

Freiheitsplatz

Die wohl beeindruckendste Sehenswürdigkeit Charkiws ist der Freiheitsplatz im Norden der Innenstadt. Er ist angeblich der größte Platz Europas. Verantwortlich für diesen Monumentalismus sind – kaum verwunderlich – die Bolschewiki. Die heutige Form des Platzes entstand in den Jahren 1923-25, einer Zeit, in der in der sowjetischen Architektur noch der Konstruktivismus vorherrschte, der später vom Stalinschen sozialistischen Klassizismus verdrängt wurde.

Der ehemalige Dzierzynski-Platz ist 750 Meter lang und 125 Meter breit. Die Gesamtfläche umfasst 12 Hektar. Wie in einer typischen sowjetischen Gebietshauptstadt üblich wird der zentrale Platz an einer Seite durch das Gebäude der Gebietsverwaltung, mit typischer klassizistischer Säulenfassade, begrenzt. Gegenüber dem Verwaltungsgebäude am Ostende stand in der Mitte des Platzes bis vor kurzem das obligatorische Lenin-Denkmal – auch das eine typische Konstellation.

Hinter dem nun verwaisten Denkmalsockel ändert der Platz seine Form: Sein Westende ist rund – im Gegensatz zum rechteckigen Ostende – und trägt einen Park – im Gegensatz zum gepflasterten Ostteil.

Das Bild des Freiheitsplatzes prägen – neben der Gebietsverwaltung – das Gebäude des ehemaligen Hotels „Charkiw“, die beiden dominanten Gebäude der Universität und das Derschprom-Gebäude am Westende.

Der Ostteil des Freiheitsplatzes mit Lenin-Denkmal und Hotel Charkiw

Der Ostteil des Freiheitsplatzes mit (inzwischen entferntem) Lenin-Denkmal und Hotel Charkiw (Bildmitte links)

Während der nazideutschen Besatzung trug der Platz den Namen „Platz der Wehrmacht“ und später „Platz der Leibstandarte SS“. Als die Ukraine 1991 unabhängig wurde, nannte man ihn zunächst „Unabhängigkeitsplatz“. Seit 1998 trägt er seinen heutigen Namen.

Hotel Charkiw

Das Hotel an der Nordseite des Freiheitsplatzes entstand in den Jahren 1932 bis 1936 noch im Stil des Konstruktivismus. Der Entwurf von Architekt Grigori Janowizki gewann auf der Weltausstellung in Paris 1937 eine Goldmedaille. Im Krieg wurde das damalige Hotel International schwer beschädigt. Der Wiederaufbau veränderte das Gesicht des Gebäudes, das heute unverkennbar die Züge des stalinistischen Klassizismus trägt. An die konstruktivistische Vergangenheit erinnern allenfalls noch die schlichte Kastenform und die asymmetrische Komposition des Gebäudeensembles. Heute spielt sich der Hotelbetrieb fast ausschließlich in einem 16-stöckigen Anbau an einer Seitenstraße statt, der in den 1970er Jahren errichtet wurde.

Hauptgebäude der Universität

Das

Das „Haus der Projekte“ (heute Hauptgebäude der Universität) 1936 in seiner ursprünglichen Form

Ebenso wie das Hotel ist auch das Hauptgebäude der Charkiwer Universität nicht mehr in seiner ursprünglichen Form erhalten. Autoren des in den Jahren 1930 bis 1932 entstandenen Hauses waren die Architekten Sergei Serafimow und Maria Sandberg-Serafimowa. Damals war es mit seinen 66 Metern das höchste Bauwerk der Stadt.

Eigentlich sollte hier die Regierung der Ukrainischen Sowjetrepublik einziehen. Nach der Verlegung der Hauptstadt nach Kiew zogen stattdessen verschiedene Bau- und Projektierungsorganisationen ein. Aus diesem Grund trug das Gebäude damals noch den Namen „Haus der Projekte“.

Bei Kampfhandlungen wurde das Haus 1941 schwer beschädigt und stand danach etwa 20 Jahre leer. Wie schon dem Hotel Charkiw nahm auch dem Universitätsgebäude der Wiederaufbau sein ursprüngliches, konstruktivistisches Äußeres. Jedoch muss dazu gesagt werden, dass es Planungen gab, die noch viel weiter gingen als das heute sichtbare Resultat der damaligen Umgestaltung. So wollte man dem Haus, nach Vorbild der bekannten „Sieben Schwestern“ in Moskau, eine Turmspitze verpassen. Diese Pläne landeten jedoch im Papierkorb, nachdem die Sowjetregierung offiziell mit dem Stalinismus gebrochen hatte.

Westteil des Platzes aus der Vogelperspektive

Westteil des Platzes aus der Vogelperspektive

Nordgebäude der Universität

Direkt gegenüber dem Hauptgebäude, an der nördlichen Seite des Freiheitsplatzes, liegt das Nordgebäude der Universität. Die Architekten dieses ursprünglich im Konstruktivismus geplanten Gebäudes waren Alexander Dmitrijew und Oskar Munz. Die Arbeiten begannen 1929. Anders als bei den umliegenden Bauten wurden Ziegel statt Stahlbeton als Baumaterial verwendet. Zusammen mit der Unterbrechung der Arbeiten während der deutschen Besatzung führte dies dazu, dass sich die Fertigstellung bis 1954 hinzog. Schon ab 1931 wurden aber Teile des Gebäudes genutzt. Unverkennbar ist auch hier der Einfluss des stalinistischen Klassizismus, der die ursprünglich konstruktivistische Idee des Hauses überdeckt.

Eigentlich sollte das „Haus der Genossenschaft“ die Regierung der Ukrainischen SSR beherbergen. Schließlich zog jedoch die Landwirtschaftsverwaltung der USSR hier ein. Nach der Verlegung der Hauptstadt nach Kiew wurde es von der Militärwirtschaftlichen Akademie genutzt, aus der später die Charkiwer Armee-Universität hervorging. Seit diese 2004 aufgelöst wurde, gehört das Gebäude zur örtlichen National-Universität.

Derschprom-Gebäude

Das Derschprom-Gebäude

Das Derschprom-Gebäude
(Quelle: Wikimedia Commons / Jewgeni Genkin)

Das bekannteste Gebäude am Freiheitsplatz – und wohl in Charkiw überhaupt – ist das Derschprom (russisch Gosprom), gelegen am Westende des Platzes zwischen den beiden Universitätsgebäuden. Es ist ein Symbol des sowjetischen Konstruktivismus, der hier noch klar erhalten geblieben ist. Derschprom ist die Abkürzung für „Budynok Derschawnoji promyslowosti“ (oder russ. Gosprom für „Dom Gossudarstwennoi promyschlennosti“), also „Haus der Staatlichen Industrie“.

Die Ausschreibung für das Bauprojekt gewannen die Leningrader Architekten Sergei Serafimow, Samuil Krawez und Mark Felger. Im Sommer 1925 begannen die Bauarbeiten und wurden in rekordverdächtiger Zeit abgeschlossen. Schon am 7. November 1928, anlässlich des 11. Jahrestages der Oktoberrevolution, wurde das Haus der Nutzung übergeben. Bis zur Verlegung der Hauptstadt war das Derschprom Sitz des Rats der Volkskommissare, also praktisch der Regierung der Ukrainischen SSR.

Der Bau des Derschprom soll auf eine Initiative Felix Dserschinskis zurückgehen, der als Gründervater des sowjetischen Geheimdienstes KGB gilt. Wohl auch wegen seines Engagements für das Projekt trug der Freiheitsplatz bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion seinen Namen.

Der Stahlbetonbau nimmt eine Fläche von 10.760 qm ein. Die Nutzfläche umfasst 60.000 qm. Die Maximalhöhe beträgt 63 m. Seit 1955 trägt der rechte Hauptkorpus einen noch einmal 45 m hohen TV-Sendemast, der die Symmetrie der Silhouette etwas stört.

Sumyer Straße

Schewtschenko-Park

Die Verbindung zwischen dem Freiheitsplatz als neuem und dem Verfassungsplatz als historischem Stadtzentrum bildet die Sumyer Straße (ukr. Sumska wulyzja; russ. Sumskaja uliza), die Flaniermeile der Stadt. Kommt man vom Freiheitsplatz, so liegt auf der linken Seite zunächst der Schewtschenko-Park, der zentrale Stadtpark. Am Beginn der Hauptachse der Grünanlage steht an der Sumyer Straße ein Denkmal für den namensgebenden ukrainischen Schriftsteller. Spaziert man weiter in südlicher Richtung, so überschreitet man den 50. Breitengrad, der durch eine Einlassung im Boden markiert ist.

Oper

Gebäude der Charkiwer Oper

Gebäude der Charkiwer Oper

Am Südrand des Parks liegt der imposante Bau der Oper. Passend monströs ist auch der offizielle Name dieser Einrichtung: „Charkiwer Nationales Akademisches N.-W.-Lyssenko-Theater für Oper und Ballett“, abgekürzt „ChNATOB“. Dieses Haus war einmal für Charkiw das, was für Hamburg die Elbphilharmonie und für Berlin der neue Flughafen ist. Denn die 1970 begonnen Bauarbeiten zogen sich endlos in die Länge, die Kosten stiegen auf das Vierfache des ursprünglich geplanten Budgets. Erst 1991, im Jahr des Zusammenbruchs der Sowjetunion, konnte das neue Opernhaus eröffnet werden.

Die Fassade des Baus ist mit rosa-grauem armenischem Tuff verkleidet – ein Aufwand, den man sich eigentlich hätte sparen können. Denn wahrgenommen wird der Koloss ohnehin nur als grober Betonklotz. Davon zeugen auch die Namen, die die Charkiwer ihm gegeben haben. Sie nennen ihn wahlweise „Sarkophag“ oder „4. Block des Charkiwer Atomkraftwerks“ – beides in Anlehnung an die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, die sich während der Bauarbeiten ereignete.

Park des Sieges

Auf der gegenüberliegenden Seite der Sumyer Straße liegt der Park des Sieges. Einst stand hier die Kirche der Myrrheträgerinnen, die 1930 von den Sowjets abgerissen wurde. Obwohl man zunächst große Pläne für den neu gewonnenen, zentral gelegenen Baugrund hatte, reichte es am Ende nur zu einer Nutzung als Trolleybus-Depot – und das praktisch unter den Fenstern der regionalen Parteizentrale der Kommunisten. Bei einem Besuch seiner Charkiwer Genossen soll Nikita Chruschtschow der Anblick so missfallen haben, dass er kurzerhand eine Umgestaltung anordnete. In dem daraufhin angelegten Park wurde 1947 ein Pavillon mit Springbrunnen, genannt „Spiegelstrahl“, errichtet, der schnell zu einem Wahrzeichen der Stadt wurde. Dahinter beginnt die „Allee der Helden-Kosmonauten“ zu Ehren sowjetischer Raumfahrer. An ihrem Ende steht heute wieder eine Kirche der Myrrheträgerinnen, die in den letzten Jahren errichtet wurde.

Verfassungsplatz

Die Sumyer Straße mündet an ihrem südlichen Ende in den Verfassungsplatz, der eigentlich nur an seinem Nordende Platzcharakter hat und sonst eher eine Straße ist. Der freistehende Glaskasten, der auf dem Platz sofort ins Auge springt, beherbergt das Historische Museum der Stadt. An der Nordseite des Gebäudes kann man zwei Panzer bewundern. Einen britischen Mk V von 1920, der bei der ausländischen Intervention im russischen Bürgerkrieg eingesetzt wurde, sowie einen sowjetischen T-34-85 aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Das Museum beherbergt Ausstellungen zu den verschiedenen Epochen der Stadtgeschichte, die einzeln gebucht werden können.

Nordteil des Verfassungsplatzes mit dem Historischen Museum

Nordteil des Verfassungsplatzes mit dem Historischen Museum
(Quelle: Wikimedia Commons / Wladimir Lobatschew)

Am Südende des Verfassungsplatzes steht ein typisches Haus der Stalinzeit, wie man es in vielen Städten des postsowjetischen Raums finden kann. Das „Haus mit Spitze“ entstand in den 1950er Jahren auf dem durch den Krieg stark zerstörten Platz. Es sollte Wohnraum für die Belegschaft der örtlichen Turbinenfabrik bieten. Der an der Armenischen Gasse gelegene Gebäudeflügel wurde erst 1967 fertiggestellt. Hier lässt sich gut der Kontrast zwischen dem prunkvollen Stil der Stalinzeit und der späteren, sparsamen und relativ schlichten Bauweise beobachten.

Mariä-Schutz-Kloster

Mariä-Schutz-Kirche auf dem Klostergelände

Mariä-Schutz-Kirche auf dem Klostergelände
(Quelle: Wikimedia Commons / Alexostrov)

Das Mariä-Schutz-Kloster wird bisweilen als das Herz Charkiws bezeichnet. Durch seine Gründung 1726 durch den Belgoroder Bischof Epiphanius und die folgende Einrichtung des Charkiwer Kollegiums, einer geistlichen Bildungsanstalt, machte die Stadt zu einem spirituellen Zentrum. Hier lehrte unter anderen der russisch-ukrainische Philosoph Gregorius Skoworoda (1722-1794), an den heute ein Denkmal auf dem Gelände erinnert.

Kern des orthodoxen Männerklosters ist die Mariä-Schutz-Kirche, die bereits in den 1680er Jahren entstand. In ihr vereinen sich Elemente des ukrainischen Barock und traditioneller russischer Klerikalarchitektur.

Auf dem Klostergelände befindet sich außerdem der Metropolitenpalast von 1820. Er ist heute Teil des Charkiwer Historischen Museums und beherbergt die Ausstellung zum 19. und 20. Jahrhundert.

Mariä-Verkündigung-Kathedrale

Das Wahrzeichen des alten Charkiw ist die Mariä-Verkündigung-Kathedrale, die gegenüber dem Stadtzentrum am anderen Ufer des Lopan-Flusses liegt. Das Gotteshaus mit dem charakteristischen rot-weißen Streifenmuster wurde 1901 nach dreizehnjähriger Bauzeit geweiht. Es war damals – mit Platz für bis zu 4.000 Gläubige – eine der größten Kirchen Russlands. Verantwortlicher Architekt war Michail Lowzow vom Charkiwer Technologischen Institut.

Mariä-Verkündigungs-Kathedrale

Mariä-Verkündigungs-Kathedrale
(Quelle: Wikimedia Commons / Alexostrov)

Für sein 35 mal 71 Meter großes Bauwerk setzte Lowzow auf einen Stilmix. Die traditionelle Moskauer Bauart mit den fünf Kuppeln verband er mit altbyzantinischen Elementen und einem 79 Meter hohen, gotischen Glockenturm.

Der Innenraum wurde von den besten Moskauer und Charkiwer Künstlern ausgemalt. Vorbilder waren dabei die Kiewer Wladimir-Kathedrale, die Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau und die Petersburger Isaak-Kathedrale.

Viele der Ikonen im Innern der Kirche stammen aus dem nach Fertigstellung abgerissenen Vorgängerbau. Die ursprüngliche Ikonostase aus Carrara-Marmor wurde vom Moskauer Bildhauer Wassili Orlow gestaltet. Die Ikononen ihres Hauptteils stammten vom Petersburger Maler Andrei Danilewski. Sie ist jedoch nicht mehr im Original erhalten. Zusammen mit anderen Wertgegenständen wurde sie Anfang der 1920er Jahre von den Bolschewiki aus der Kirche entfernt.

Unter den Bolschewiki wurde die Kirche – nach einigem Hin und Her – am 14. Februar 1930 geschlossen. Obwohl sie zukünftig für kulturelle Zwecke genutzt werden sollte, diente sie zeitweise als Lager und Pferdestall. Absurderweise wendete ausgerechnet der Überfall Nazideutschlands auf die Sowjetunion das Schicksal des Gotteshauses zum Guten. So öffneten die deutschen Besatzer das Haus wieder für Gottesdienste. Die Sowjetbehörden beließen es nach der Befreiung der Stadt dabei – als Gegenleistung für die materielle Unterstützung, die die Kirche während des Krieges gegenüber der Armee geleistet hatte.

In der Verkündigungs-Kathedrale befinden sich unter anderem die Reliquien des Charkiwer Erzbischofs Alexander Petrowski, der 1938 wegen angeblicher konterrevolutionärer Propaganda und Spionagetätigkeit in Diensten Polens vom NKWD festgenommen wurde und 1940 fast 90-jährig in der Haft starb.

Bahnhofsplatz

Der Bahnhofsplatz wird an drei Seiten durch markante Gebäude begrenzt, die jeweils eine architektonische Stilepoche repräsentieren.

Verwaltungsgebäude der Südbahn

Das mächtige Bürogebäude im neoklassizistischen Stil stammt aus den letzten Jahren der Zarenzeit. Es wurde von 1912 bis 1914 für die Verwaltung der russischen Südbahn errichtet, in deren Zuständigkeitsbereich das gesamte Schienennetz von hier bis zur Krim fiel. Die heute hier ansässige Filiale der Ukrainischen Eisenbahn hat sich den Namen „Südbahn“ erhalten, obwohl sie heute für den Nordosten der Ukraine zuständig ist.

Hauptpost

Das konstruktivistische Postamt am Bahnhofsplatz

Das konstruktivistische Postamt am Bahnhofsplatz
(Quelle: Wikimedia Commons / Boris Mawljutow)

Gegenüber der Südbahn-Verwaltung liegt die ehemalige Hauptpost Charkiws. Sie wurde 1929 errichtet, also nur 15 Jahre später – aber doch in einer komplett anderen Zeit. Der Bruch mit dem Zarismus und der Anbruch einer neuen Epoche sollte sich auch in Kunst und Architektur zeigen, so wollten es die neuen Herrscher. Anders als bei anderen Gebäuden in Charkiw hat sich die Hauptpost ihr schickes, konstruktivistisches Äußeres erhalten. Ihr Architekt Arkadi Mordwinow baute später in Moskau das Hotel Ukraina im Stil des sozialistischen Klassizismus – ein solch radikaler Stilwechsel war in damaligen Architektenbiographien nichts Ungewöhnliches.

Hauptbahnhof

Der Hauptbahnhof

Der Hauptbahnhof
(Quelle: Wikipedia / Alexostrov)

Dieser Stilbruch ist eben auch auf dem Bahnhofsplatz zu beobachten. Denn der Hauptbahnhof an dessen Westseite wurde in eben jenem sozialistischen Klassizismus errichtet. Er stammt aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem der alte Bahnhof völlig zerstört worden war. Die Eröffnung des Hauses mit den charakteristischen beiden Türmen fand am 2. November 1952 statt. Sehenswert sind auch die Deckenbilder der Bahnhofshalle mit sozialistischen Motiven.

Gorki-Park

Am nördlichen Ende der Sumyer Straße, schon weit außerhalb der Innenstadt, liegt der Gorki-Park, der in Charkiw wie sein Namensvetter in Moskau ein Vergnügungspark ist. Neben den üblichen Attraktionen gibt es hier zwei sehenswerte Einrichtungen:

Kleine Südbahn

Diesellok des Typs TU2-054 der

Diesellok des Typs TU2-054 der „Kleinen Südbahn“
(Quelle: Wikimedia Commons / Dmitri Sutjagin)

Die „Kleine Südbahn“ ist die weitgehend detailgetreue, verkleinerte Ausgabe einer Eisenbahn für Kinder, in Deutschland bekannt als „Parkeisenbahn“ – oder noch aus DDR-Zeiten als „Pioniereisenbahn“. Die Parkeisenbahnen auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion verblüffen im Vergleich zu denen in Ostdeutschland durch ihre Größe. Bei den hier zum Einsatz kommenden Loks handelt es sich nämlich um Maschinen, wie sie auch bei gewöhnlichen Schmalspurbahnen, z. B. bei Werksbahnen oder in der Forstwirtschaft, zum Einsatz kommen.

Die Charkiwer Kindereisenbahn besteht seit 1940. Ihre Strecke verläuft vom Nordostteil des Gorki-Parks entlang der Sumyer bzw. Belgoroder Straße zur Station „Lissopark“ (dt. „Waldpark“) in der gleichnamigen Grünanlage. Einzige Station zwischen beiden 3,6 km von einander entfernten Enden ist „Memorial“ am im Waldpark gelegenen Mahnmal für die Opfer des Zweiten Weltkriegs, das in den 1970er Jahren errichtet wurde.

Seilbahn

Die Charkiwer Seilbahn

Die Charkiwer Seilbahn

1971 ging die Charkiwer Personenseilbahn in Betrieb. Sie verbindet den Gorki-Park mit dem Neubau-Wohngebiet Pawlowe Pole. In den eingesetzten Kabinen finden jeweils zwei Personen Platz. Dabei sollte man jedoch beachten, dass das pro Kabine maximal 180 kg Last zugelassen sind! Für die 1,4 km lange Strecke, auf der man in bis zu 26 Metern Höhe unter anderem über die Feuchtgebiete des Parkes Sarschin Jar bugsiert wird, braucht es etwa 18 Minuten. An der Zielstation angekommen, muss man entscheiden, ob man mit der Seilbahn zurück fährt oder lieber zur Metrostation Botanischer Garten marschiert (etwa 1 km) oder sich vom Linienbus dorthin bringen lässt.

Heute wird die Seilbahn meist nicht als Transportmittel, sondern zum Vergnügen benutzt. Ihre ursprüngliche Bestimmung war jedoch eine andere. Sie sollte das Wohngebiet Pawlowe Pole mit den an der Sumyer Straße gelegenen Maschinen- und Flugzeugbaufabriken verbinden. Für Menschen mit Höhenangst ist die Fahrt in den engen, halboffenen Kabinen nicht unbedingt zu empfehlen.

Metro

Station

Station „Istorytschnyj musej“ („Historisches Museum“) von 1984

Die Charkiwer Metro ist seit dem 23. August 1975 in Betrieb. Ihre Notwendigkeit ergab sich aus dem rasanten Wachstum der Stadt in der Nachkriegszeit. Sie war die sechste Untergrundbahn, die in der Sowjetunion eröffnet wurde, und die erste in einer gewöhnlichen Gebietshauptstadt. Zuerst bestand die Metro nur aus einer Linie in West-Ost-Richtung, die von der Station Cholodna hora zur Station Moskowskyj prospekt führte. Jeweils 1984 und 1995 kam eine Linie dazu, sodass ein für die sowjetischen U-Bahnen typisches Sektantensystem aus drei sich schneidenden Linien entstand. Alle Linien wurden nach und nach verlängert. Die Gesamtlänge der in Betrieb befindlichen Strecken beträgt heute gut 38 km.

Die Geschichte der Beschilderung der Charkiwer Metro spiegelt die Sprachpolitik der jeweiligen Regierung wider. Die erste Metrolinie wurde auf Ukrainisch beschildert, die zweite, in den 1980er Jahren entstandene auf Russisch. In der zweiten Hälfte der 1980er Jahre wurde die Beschilderung auf allen Linien „russifiziert“, nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurden sämtliche russischsprachigen Beschilderungen durch ukrainischsprachige ersetzt.

Museen

Historisches Museum

Als (laut Website) eines der größten Museen der Ukraine wird das Charkiwer Historische Museum jährlich von etwa 200.000 Menschen besucht. Gelegen an der Universitätsstraße (wul. Uniwersytetska) Nr. 5 beherbergt es über 300.000 Exponate: Dokumente, Fotografien, Münzen, Waffen, Banknoten, Gemälde, eine archäologische Sammlung und weiteres. Neben der Stadt Charkiw liegt ein besonderer Fokus auf der Geschichte der „Sloboda-Ukraine“, einer historischen Region im nordöstlichen Grenzgebiet der heutigen Ukraine und den angrenzenden russischen Regionen. Die ständigen Ausstellungen des Museums: Archäologie der Region, Von der Kiewer Rus bis zum Fall des Kosakenstaates (9.-18. Jh.), Ethnographie der Sloboda-Ukraine, Kosaken-Ukraine, Das Charkiwer Gebiet von 1917 bis 1940, Großer Vaterländischer Krieg (1941-1945), Vom Wiederaufbau zur Perestroika (1943-1991), Zeit der Veränderungen (1991 bis heute). Die Ausstellungen können einzeln gebucht werden.

Ort: wul. Uniwersytetska 5
Öffnungszeiten: 9:30 – 17:00 Uhr, montags geschlossen
Website: http://museum.kh.ua/

Museum für Archäologie und Ethnographie der Sloboda-Ukraine

Für besonders an Archäologie Interessierte bietet sich neben dem Historischen Museum auch ein Besuch im der Universität angegliederten Archäologie- und Ethnographie-Museum an. Es befindet sich etwas nördlich des Freiheitsplatzes in der Trinklerstraße Nr. 8.

Ort: wul. Trinklera 8
Öffnungszeiten: 8:30 – 16:30 Uhr, sonntags geschlossen

Diorama-Museum der Internationalisten-Kämpfer

Auch Charkiw hat sein Diorama, wenn auch nur ein kleines. Es befindet sich im „Diorama-Museum der Internationalisten-Kämpfer“. Die Ausstellung mit dem etwas kryptischen Namen widmet sich der sowjetischen Intervention in Afghanistan (1979-1989). Die dort eingesetzten Soldaten bezeichnete man im Propaganda-Sprech des Realsozialismus als „Internationalisten“. Das Museum liegt östlich des Stadtzentrums in der Jurjiwstr. Nr. 7.

Ort: wul. Jurjiwska 7
Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag 11 bis 13 Uhr

CHADI-Rennwagen-Museum

An der Charkiwer Automobil- und Straßenbau-Universität werden seit der Sowjetzeit, genauer gesagt seit 1952, Rennwagen konzipiert und hergestellt. Zumindest in der UdSSR und später in der Ukraine brachen die unter dem Namen CHADI (Abk. für Charkiwer Automobil- und Straßenbau-Institut) bekannten Fahrzeuge mehrfach Geschwindigkeits- und andere Rekorde.

Ort: wul. Petrowska 25
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr, nur nach vorheriger Ankündigung!
Telefon: +380 (57) 707-37-28

Museum der Geschichte und Technik der Südbahn

Für Eisenbahn-Fans ein muss: das Museum der Südbahn. Es wurde 1967 eröffnet und 2009 zum 140-jährigen Jubiläum der regionalen Eisenbahnfiliale grundlegend erneuert. Die Ausstellung besteht aus drei Sälen, in denen jeweils die Geschichte der Südbahn in der Zarenzeit, der Sowjetzeit und der Zeit der ukrainischen Unabhängigkeit präsentiert wird. Das Highlight des Museums ist ein Miniaturmodell der Eisenbahnstrecke Charkiw-Kiew. Im Außenbereich sind historische Loks und Waggons zu besichtigen.

Ort: pl. Prywoksalna 1 (am Hauptbahnhof)
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, 9 bis 18 Uhr

Charkiwer Holocaust-Museum

Das Museum widmet sich den Opfern des faschistischen Massenmords an den Juden in Charkiw. Laut offiziellen sowjetischen Zahlen vielen dem Holocaust in Charkiw etwa 15.000 Juden zum Opfer. Vielen gelang es, die Stadt rechtzeitig vor der Einnahme durch deutsche Truppen zu verlassen. Die Mehrzahl derer, denen dies nicht gelang, starb bei Massenerschießungen in Drobyzkyj Jar, einer Schlucht am östlichen Stadtrand. Etwa 400 jüdische Männer, Frauen und Kinder verhungerten, verdursteten und erfroren in der Synagoge in der Hromadjanska-Straße, in der sie die nazideutschen Besatzer eingeschlossen hatten. Neben der Dauerausstellung zum Holocaust zeigt das Museum auch Ausstellungen zu anderen jüdischen Themen.

Ort: wul. Petrowskoho 28

Kirchenhistorisches Museum

Auf dem Gelände des Charkiwer Männerklosters im Zentrum der Stadt liegt das Kirchenhistorische Museum der Diözese Charkiw. Das 2004 eingeweihte Museum ist das einzige Museum zur Kirchengeschichte der Sloboda-Ukraine.

Ort: wul. Uniwersytetska 8 (auf dem Klostergelände)

Charkiwer Literaturmuseum

Den Kern der Ausstellung des Charkiwer Literaturmuseums bilden Exponate aus den 1910er bis 30er Jahren. In dieser Zeit war die Stadt ein Zentrum der literarischen Avantgarde. 1925 gründeten junge Schriftsteller hier die WAPLITE, die Freie Akademie der Proletarischen Literatur. Sie war Teil einer Bewegung in der Ukrainischen SSR, die später als „Erschossene Wiedergeburt“ bezeichnet wurde, denn der Stalinsche Terror der 1930er Jahre setzte ihr ein blutiges Ende.

Ort: wul. Frunse 6
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 10 bis 17 Uhr

Charkower Kunstmuseum

Ilja Repin:

Ilja Repin: „Die Saporoger Kosaken schreiben dem türkischen Sultan einen Brief“ – das bekannteste Exponat des Charkiwer Kunstmuseums

Das örtliche Kunstmuseum ist stolz auf seine Sammlung von Werken des berühmten Malers Ilja Repin (1844-1930), der im nahen Tschuhujiw geboren wurde. Unter anderem ist hier eine Variante eines der bekanntesten Repin-Bilder „Die Saporoger Kosaken schreiben dem türkischen Sultan einen Brief“ zu sehen. Daneben sind weitere russische Realisten des 19. Jahrhunderts mit ihren Werken in der Ausstellung vertreten.

Ort: wul. Radnarkomiwska 11
Öffnungszeiten: 10 bis 17:30 Uhr, dienstags geschlossen

Museum der Sexualkulturen der Welt

Ein solches Museum würde man in einer ostukrainischen Provinzhauptstadt nicht unbedingt erwarten. Und vielleicht hat es seine Gründe, dass es sich ziemlich versteckt auf einem Hinterhof befindet und an der Straße kein Hinweis auf seine Existenz zu entdecken ist. Das Museum beschäftigt sich mit der Rolle der und dem Umgang mit Sexualität in den verschiedenen Kulturen der Welt. Die Ausstellung ist dabei recht textlastig. Zu den Besuchern des Museums gehören nicht nur Erwachsene, sondern auch Schülergruppen, die hier Aufklärungsveranstaltungen besuchen.

Historisches Terminal des Internationalen Flughafens

Historisches Terminal des Internationalen Flughafens
(Quelle: Wikimedia Commons / Jacob Munk-Stander)

Ort: wul. Myronosyzka 81a
Öffnungszeiten: 11 bis 18 Uhr

Anreise

Wer mit dem Flugzeug anreist, wird in der Regel in Kiew die Maschine wechseln müssen, um sein Ziel zu erreichen. Wer auf dem Landweg von Kiew aus kommt, dem sei der Intercity der Ukrainischen Eisenbahn empfohlen. Für die fast 500 km braucht der Zug etwa 4 ½ Stunden – mit dem weniger komfortablen Reisebus sind es ca. 7 Stunden.

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